Provençal - Pamphlets

Wilhelm _ Bohnhardt, Josef Aymeric, ...

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Das Persoüal-Proüomeü

im Àl^rovenzabâcheiL

iBtugnrtl-OisittUiloa

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Srlangung der Dootorwflrde

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Mm »UlM^pUMkeB W9ßtm n Martarf

Willlelm Bohnhardt

MABBURG.

C. L. Pfeil'scbe Usivenitftts-Bwhdnickerei.

1897.

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Herrn

Professor Dr. Edmimd Stengel

in dankbarer Vorehrung

80Wid]B0t»

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Man darf es als ein orfireuliches Zeichen bcgrüssen, dass sich auf afz. Gebiete ein immer wachsendes Streben kund gibt, durch allseitigste Forschungen die Wege zur Her8t(>llung einer llingst erwünschten Grammatik zu bahnen. So kann sich auch ein kleiner, aber nicht unbedeutender Satzthcil einer Reihe ge- diegener Vorarbeiten rühmen: das Pronomen. Ausser (fe.«^s- ner s yortrcfBichen Programmen (Collège Royal Frauçais, Berl. 1873 n. 74), den wertnvoUen Bemerkungen Tobler's in seinen Reoénaionen (G9tt. Oel. Ans. 1866. 1872. 1875.) nnd noch zalil- reiolien anderen, in Zeitschriften gelegentlich niedergelegten ' Beitrfl^en, widmen sich Specialurbeiten einzelnen Pronomini bus in gewissen Perioden oder Denkmälern ^). Dieser reichen Litte- ratur über das afz. Pronomen hat das Provenzalische nur wenige Leistungen entgegenzustellen. Noch immer ist das von Diez Gegebene, freilich auch Grund legende, fast alh in massgebend, neben ihm verdienen Erwähnung : Uhabaneau's «Notes sur c[uel- qaes Pronoms Froyenoanx* in der Romania nnd Revne des Langnet Romanes, sodann Anmerkungen in eini^ kritischen Aus- Mhen der Trobadors: in erster Linie Stimming*s „Bertran de Som* und Suchier's „D( nkmaler.** Mahn's Granimuiik brachte nichts Neues und konnte es nicht, w(m1 s<>iner Material- sammlung das vornehmste Kriterium fehlte: Scheidung des wirklich durch den Heim Gesicherten von nur durch theils willkürliche àSchreibung Verbürgtem. Da wirkte, wie inuner, mein iiochgeschätzter Lehrer, iierr Prof. Stengel, anregend, als er uns die Nothwendigkeit einer umfangreicheren Sammlung ftr die Behandlung des provenaalisohen Pronomens darlegte.

E. Beyer: Dm Pront.mpii im af/.. Rolttidslied«. HaII«, DIss. 1875. A.Gies«ck«: Di« Deiuooitrativa iui Afz. mit Eiu«chlaMi dra lO. J«brk. Rostock, DIflt. P. NtMM : Dvr NonlMtlv d«r T«riraiid«nM Peiwulpffooonliw Im Afi.

Kl«l, DiAR. IMK2.

S) Altprovrii7. (iramiiullk, KSthen iHtCi. Theil I.

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Seiner freundlicliei» Auí'imintcrung, seinem belehrenden Rathe verdankt daher diese Untersuchung ihr Entstehen. Für die gütige Untenttttsunç durch HÜfsniUte! aller Art sage ich ihm an di^er Stelle aufrichtigsten Dank. Die vorliegende Arbeit zerfiüit in 2Theile: In dem ersten soll versucht werden, unter Benutzung aller zu Gebote stehenden kritischen Text(^ wie sie dem Altmeister noch nicht vorliegen konnten^ das durch Reim und Metrum Frststrllbarc zu sichern. Die Zeugnisse der alten prov. Grammatiken, des Oonat proen^al, der Razog de Trobar (ed. Stengel, die beiden ältesten prov. Grammatiken, Marburg 1878) und der Leys d'Amors (ed. Gatien-Arnouk, Monument de la littérature ramane) wurden überall berücksichtigt und anf die Riditigkeit ihrer Angaben hin geprflft. Die gedruckten Rdmreihen der Lyriker^) und der flamenca wurden, soweit sie Pronomina boten, in Betracht gezogen nnd ergänzt. Für das Versinnere waren von Wichtigkeit: Pleines «Híat und Mision im Prov." A.n. A. Heft L und Hengesbach „Reitrag znr Lehre von der Inclination im Prov.** A. u. A. Heil XXW'il. (dem ich die An» lehnung von eh und t/ hinzufügte.) Abschliessendt-s hinsichtlich der reui orthographischen Schreibarteu war, selbst für den Reim, nicht zu geben, daher wurde ihnen nur geringe Beach- tung geschenkt. Die Arbeit setzte an die Forschungen nnd Resultate der genannten Gelehrten und Werke an und suchte durch wettere Belege gewisse Erscheinungen als wirklichen Sprachge- brauch zu erhärten. Dieser Grundsatz wurde auch in dem zweiten Theile, der syntactischen Behandlung des Pronomens, befolgt. Hier waren Morf (Die Wortstellung im afz. Rolandsliede, Rom. Stud. ni. 199 -294), A. 8clmlze (Die Wortstellung im aiz. directen Prage^aize, Arch. Z. 71; 185 ff.) und Ebering (Syntac- tische Studien zu FruiöurL" ZFRP V. 325.) öchätzenswerthc Vor- bilder. — Was den Gesichtspunkt anlangt, von dem ich in dem Capitol Aber Stellung und Trennung des Suhjectspronomens in Beaug auf das Verb ausging, so war es der von Tobler, in der fieoension von Morfs Arbeit, ZFRP III. 144. aufgestellte: »es sei nur da anzunehmen, das Metrum habe den Dichter zu sprachwidriger Wortstellung veranlasst, wo kein anderer Aus- weg bleibe/ Zwei Gründe bewegen michj dieser Ansicht fur

ij A liarnisrb: Die altprov. Praesens n. ImperfoctMIdODf* A.n. A. XL.—* K. Meyer: Dir jimv. OestaltQDg ilrr mit dem Perfectsstamme gebildeten T'tTi pora des Lat. A. u. A. XU. R. Uofmelster: Spracbl. DDt«rsachuog der Keime BtiOftrtt v^n T«nte4orD. Iftrboff, DIm. O. Siabert : DI« Rpraehe dts pmMi. Brnnans Plamenr«. Iffarbarf, Dtsi. ISSft.

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dâ8 Prov. betsapfiîcbten In Folge der scKwacben ßehandlang des Reiheiuohlnsses Im ProvenzalischeD ist im Verse die Stef Itiog der TerschiedeDen Redetheilc zu einander eine ziemlich froic; Tnvcr^ioTi, wo sie auftritt, dahrr nnr selten durch den ViTs bediiiíít. FÀno. durch metrischen Zwauii veraulassto Wort- folge, für welche Aualoga in freier Wortstellung fehlen, gibt es überhaupt im Prov. nicht. ^^odann weisen auch prüsaische Denkmäler eine £;rössere Anzahl von Belegen für eine oeatimmte Sieihlog in poe&chen Abeohnitton ^nf Dms manche be- achton^werthe EigeDthümliohkeiten nient znr Sprache kameni die bei einem in tormah r SUnaicht oh Teracbwmdend kleben Satztheil, wie es unser Pronomen ist, leicht entgehen konnten, wird bei der Fülle des Materials zu «iitHchuldigon sein. Nur weiiiiTi' <i^uellen zu unteisucbeu hielt ir-h für unthun- lich, indem wU mit Tohler die Notliwendigkeit einer vollstän- digcu Sammlung deü Voikonmieiideu anerkenne (Gött Gel. Anz. 1875. p. 1079): , Werthlos wird sichere Ergebuibse derartiger Untertuobnn^en nnr derjenige nennen, der nicht wet88| aus was für unscheinbaren Kleinigkeiten am Ende doch immer sich anfbanty was man als Ganzi s Stil emes Volkes^ einer Zeit, einer Kanatgattung, eine« Dichtere nennt."

Von provenzaliachen Texten oder aoiche enthaltenden Sam- melwerken wurden sur Abbandlang nnterancht:

Ä. tf. A. Stengel, Ausgaben n. ÁbhandhinLon aus dem Gebiet der* roman. Philologie, Marburg seit 1882. A B. Stengel, Älteste Beicht- formelu, ZFRP. X. A.Gr. Stengel, Die ältesten prov. Grammatiken.

Agil. SanctaAgne«. Provenz.-geistliches Schr,n>i>it'l. ed K Bartsch. Berlin 1869 (mit Monaci s Facsimile). Aie^i. xUexius, das Leben des hl. Sucbier's Denkmäler. I. 125 -155. Arch. Henigs Archiv fur neuere Sprachen. Â.Da. Arnaut Daniel, ed. Canello- Am. Bte. Amameu des Escas^ Ensenbamen B.L. 140 148. Am,Oare, Amant de CaicasseB, Las novas del papagai, B.Chr.* 259 ff. Ärn^OÄ^Hars. Aruaut Guillem de Marsan, EnseDbameo« B.L. 132

139. Arek.Giott. Archim Glottologico hs. von Ascoli. B.d.B. Bertran de Bnm, ed. Stimming. fí.Chr. Barîsth, Clu otomathie Pruvenrale IV*'. B.D. Bartsch, Denkmäler der Trov I ff l or^t iir. (Bibl. des litter. Ver. in Stutt^'art. XXXIX.) U.U. Bartsch, bruud- risö der Prov. Litteratur. B.L. Bartsch, Prov. Lesebuch. Boeth.

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0 Wi« Witt diaMlb« (Br dM Afk. bemhilft Ut, wagt kh nicht sn «ot-

2) R. Pape: Die WorUtdliinK in der provenz. PrfKa-T.itter .tur des 12» D. 18. JahrK INm. Jen» l8H:t.

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Pas Fragment v. Boethius, ed. ÎTûniic^eii, Oppeln 1884. -- fírrr. Le Breviari cl Aruor de Rlatfre Krmeugaud. pp. A/.ais ( iJie falsche /.Liíiluug der Ausgabe wird beibehalten.) CVrv.s Li Auzel Cassadm de i^aude de Pradas. li.Ghr. 177—104. Chast.d Am. Cbastcl d'Amurs, B.Chr. 273. Dim. Difttetik, Sachier Denkm. 201 ff. Doclr, Doctrinal^ ib. 241 ff. Anm. Das Lebeo der hl. Emmii, B.D. 815 ff. Bktê.âàêêc. Emanhamen del escnidier, B.D. 101 ff. Bns.delQ, Enaeidi. del Guano von Lnnel de Monteg. B.D. 1 14 ff. F.Z. Über* setnuig des afz Gedichtes von den 15 Zeichen des jüngsten Gerichtes, Such. Denkm. 156. Flam Lc Roman de Flamenca pp. Paul Meyer, Paris lH(?f^. n riC. Guillem de Cabestaing, ed. llüft'er. G.dJ^ Guilleiii lie roitou (Graf v. d. Provence), ed. Holland u. Keller. (J.loBtun. Garin îo Brun, Ensenhamen B.Chr. 89. Gram.limous. Chabaneau : Grammaire limouüiiie, citirt nach den Bänden der Rev. des L r. 0*Folq, Die deben Freuden T.'Gid Folaneys, Sncbier Denkm. 273. Gtnr»d»CaÒ, Gniraiit de Cabreini Eneenh. B.Gbr. 88. O^Biq. Gniravt Biqnier, ed. VHS, Malin'e Werke HT. ^Jm^n^^ Der Roman von Jaufre, B.Chr. 247 ff., S.D. 801 ff. JoLevg. Das Evangelium Johannis, B.Chr.* 9 18. K-Jes. Das Evangelium der Kiudhoit Jesu, B D. 270 ff. Luchaire. Recueil de Textes de l'an- cien Dialt rte Gascon. Paris 1881 (citirt nach den Urkunden). Lun. F0I4UCL de Lunel, ed. Eichelkraut. Tmn. Rom. Kolquct de Luuel, Hornaus de la vida moudaua, ed. Eichelkiaut. Mar.lUd, Manenlied, B.D. 88 ff: M,Q, Mabn, GedielitÌB der Ibnbadors.— if.Tr. ders. Werke der Ttonbadors. JídJí. Der MOnch Ton Heu- tendon, ed. Klein, A. n. A. Hie. Das Evangelium Nieodemi, Sock. Denkm. 1 ff. NM U^uù (waldensisch) u. lileinere Stücke, citirt nach F. Apfelstedt's genauem Abdruck der Genfer Us. 207t; Arch. 02, 273 ff. ZFRP, IV. 330 tf. u. ib. 521 ff. Nnv.ddh, Las Novas del heretge, B.L. 123 127. PAMam. Faulet de Marseille, ed. Levy. P.GuiUem. P. Guillem Novas, B.Chr. 265 ff. P.Card. (U.C.) Peire Cardenal, üna ciutatz, B.Chr. 259. P.Rog. Peire Rogier, ed. Appel. P,Joh. Brief des Priesters Johannes, Such. Denkm. 841 ff. P.jr.£. Brief Matfre Ennengand's an s. Sebwester, B.IX 81 ff. P.PmL Pein Yidal, ed. E. Barteeb. P.Cap. Pom de CapdoÜt ed» 8t ?. Napolski. Ps, Pstím 108. BJ). 71—75. Jîai/, Raynonard, Cboix des Poésies des troubadours. Ä. VidM. Raimon Vidal, Minnegericht, Chr. 217 ff. ~ R.VùlCasL Derselbe, Ca^tiadlos, B.L. 29 ff. M. \V. III, 22t;. R.Vid,Vf. Derselbe, Klage über den Verfall des hübschen Lebens, B.D. 144 ff. Ross. Girart de Bossüho, citiert nach 0, ed. Förster, Korn. Stud. V. u. P, ed. C.

1} J.R11. J»ü(n Rnéel, «d. Sclnnilnf.

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HofÌDaiìTì, M. liioffr. Sav. Palaytz de Savîeza, Emieitung zum Luci- darius, B.D. 57 ff. Sen Seneca (lo Savi), ìi.D. 102 ff. SertK Lehrged. Senrerí ä Lehrgedicht vom Werth der Fraueu, Suchier Deukm. 266 ff. SLEtt» Flaob de sant Estere, B.Glir. 21. S/rmL Die MeD fVeoden Mariae, Siieh. Denkm. 85. 3,Beue* Des Sonâm Beae, ib. 2U it Tod Bob. Gedicht auf deo Tod Robert*« von Sidlien, B.D. 50 ff. ~ Zorz, B- Zorzi, cd. Levy.

Die kritischen Ausgaben der Trobadors werden nach Ge* dicht und Vers, Denkmäler mit fortlaufender Zählung (Agn., Rr('v , Fîíim., Ross. n. s. f., sowie die grö.xseron in S.D. und H.i>. fiiihaitenen iStückc) nach dieser, kleinere nach Seite und Zoilc der Sammelwerke zugeführt. Bei Citatcn aus M.G., M.W. und Ray. wird nur die Gedichummmer dea Autors nach B.Ö. gegeben. £in mit Sternchen versehener Name bedeutet ein dem betreffenden Dichter ^aohlicb beigelegtes Gedicht

Neben oben erw&hnten Schriften orauohte ich folgende Hil&mittel?

Dkg: Onmnutik der loman, Bpradiea. 8. Anfl* MäiMner: Syntax der nenfranz. Sprache. Berlin 1843 Ders. Franz. GramiPatik.

2. Anfl. Berlin 1877. - TobUr . Vermischte Beiträge zur frani. Grammatik. Leipzig 1880. Lf CouUre: De l'ordre des mots dans Crestien de Troyes. Dresde 1875. Schliekum: Wortstcliuug io Aacassin und Nicolete. Franz. ötudini. HL Ausserdem die Kccen- sionen Tohlrr's: der Ausgabe der Flameuca v. V. Meyer, Güll. Gel. Aui. lätiö. Stuck 45; der Arbeit Lu CouUre' s ib. iö75- ätück 34; «nd die Aber Morf, ZFBP. DI. 144 ff.

Erster HaupttheiL

Bie iwmtfi des Personal-PrtntiiieBS.

Capitel L: Singular. A) Die Nominative der drei Penionen. L Person.

§. 1. Ans ego entwickelte sich nnd daneben eine jüngere triphtbonffisehe Form «èu. Die BUdongsgesohiehte dieser beiden Formen behandelt in anschaulicher Wttse Nennuum, ZFRP. VIII; 302 «Über einige Satsdoppelformen der firana. Sprache."

§. i\ Die Rcinin incn: A.Gr., Rimarîum der Hs. D lOU; üarniech 257 j Klein» M. d.M. 119$ Sicher Fiam. 62 fuhren

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die Hindungcii des tu {iiti) aui. Da.^stlbf" erscluiiit bis auf eiuc Aubuahmc lu ReiltcD auf -eu laig uud faöt d-urcbgeheudt» mit denaelben Reimwdrteragebiinden, (Diese und die Foftsettiv- pronomioa nUeu, tien, sieu, dieu = deuntf Eieennamen wie Änärim, Matiäm, hébreu, jugieu^ endlich das ad), leu and das oorrespondirende ffreu,)

§.3. Die Reimbelege: Agn.l056. Alex. 65. 381.479.857.998.

A. d. Sest. 11. Am. d. Esc. 146, 12 (B.L.) u. Ray. V, 23. B.Calv. 14. Brev.235. 495 8:51. 1492. 2400. 10232. 10695. 10852. 11503. 1 1717. 12454. 1^18(> 13624. 13770. 20191. 20271. 20995.21000. 21105. 21()3S 22097. 22151. 22521. 22529. 22546. 22708. 22730. 22836. 23060.23627. 25546. 26497. 2(1740 Ä.13. 2. 11. 42. 171. Cobl.esp. 35,10.43,10. Eüim. 216,13. 217,22. 218,3- 222,20.233,33.243, 28.34.245,5. 254,1. 257,16.264,4. 265,30. 267,82. Ens. d.O. 115,20. Flam 3542.5331.7059. 6JLdeni.7. Q.d.Berg.l8. G.Riq. 6 1,13.81,401. 84,32. Jaaft-e Chr. 258,26. KJeB.287,17 291,12.299,4.300,37. 304,33. Lud. St. Jacob Chr. 413, 11. Mar. lied 65, 28. M.dM.4,7. Nie. 589. 1540. 1954. Noel Chr. 18,23. P.Card. 37 (bis) P.Vi l 1,23.44. 72. 88. 35,6.60. Kbt.d'Aur.3. R.Vid.Vf 156, 2Î. Rosb-T 3783. 5016. 5088. 6417. 8750. Ross. 0 4464. 5757. 64133 7329. 0799. [Vergl.ûber die offenen Tiraden (2i^4. 431). áOo. 6ü2) K. Müller: Die Asso- uaui^eu im Giiai t da Uudsilhu. Frauz. Stud. III. 5. Ueit 39.J 8.1). 298, 46. 54.

Die Reimreihen auf -cu und -im fallen vollständig zusam* men, diese Vermischung bezeugt u. A. das Bimari der Hs« D, Ä.Gr. 109.

§. 4. Eine SondersteUang nimmt das BreWari ein (cf. §. 2.). Nach R. Weise „Die Spracliformen Matfre Ermengaud's." ZFBF. Vll. 'ò'ô'2. §. 3. Nr. 6 ist «SU durch beweisfähige Bindungen ge- sichert: „Lat. e-^-u, e-\'V, ß-hp und lat. Ï -f T"!" i-^-p

werden im Brev. durch den Triphthong ien wiedergegeben. Kbeuso Werden die au« lat i-f- U, Ï+ v und î-hi' enutandenen iu zu ieu. Dil mm, so folgert W., beide Triphthonge mit ein- ander gebunden werden, bo ibt der Gebruucii von m uud iu ausgesddofisen.*^ £s reimt 495 ieu: vieu-vivilf ÌjîTû. 22529. 22708 ieu: vieurinvum,

' §. &. Diesen Bindungen^ welche dem ganzen prov. Sprach- ^brauch und den circa 25 correkten Beimen des Brev. Çbgox

eum) gegonflber höchst aufiUIîg erscheinen; hat Weisse zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der Versuch, hier durch Emenda- tioii die 4 Ausnahmefälle zu beseitigen, liegt nahe. In der That kann man, mit Ausschluss von V. 49.'), in welchem durch den »Sinn vien-vivU bcdiugt ist, das adj. vim durch das pron. poss.

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jnMU ersetzen. Die allerd'ings schlechte Hs C berechtigt uns sogar zu diesem Verfahren. In V. 22529 E vos dizetz qui SO im? Di.< Feires Crisiy fil de dieu vieUf gibt C mit seiner Les- art Mieu einen ^utcn Sinn. Falsche paläographischc Deutung eines tneu in idrii ist zudem nicht juisgesclJosseu. Aus den mangelhaften Varianten, die Azais dem Texte beifügt, ì'ámt bich nicht ersehen, ob C auch iür die übrigcu 2 Veröc mieu bietet. Doch ist ihr Inhalt ähnlioh, in den direkten Reden mOchte ttoem «lebendigen Gotf* dae abUohere «mein Gott* vor- «meben idn. Die NacbsteUiing des PoBaeBÛv^Pronomens loAter sein SnbstontiVy besonders im R., ist in diesem Texte wie in allen jüngeren sehr gewöhnlich %

' §. 6. Bartaoh nimmt allerdings in der Besprechung der Azais'schen Ausgabe d^ Brev. (Jahrbuch IV, 429) ohne Er- örterung der Lesarten, auch für Amanicu des Escas dieselbe Aussprache des ieu an. Die citirte Anmerkung B.L. 147,17 oder einen bezüglichen Reim vermochte ich aber bei diesem Autor niehi zu linden. \'ielmehr bindet er B.L. 146, 12 und in einem anderen Stück Kay. V. 23, 2 ieu : mieu.

§. 7. Sind aber solche Bindungen wirklich getsichert, dann bezeugen sie, dass ftir die genannten späten Dichter ein Unterschied in der Ânssprache eines iethlaiy and ieu-estreU nicht mehr vorbanden war. Einen solchen itlr die klassische Periode anzunehmen zwingen uns eben die fehlenden Reime egoi-éu^) (trotz interessanter Schreibungen wie dieu- débet, À.Gr. Razos 68,10. 70, in Hs. C: Tot> Jiom qui ml trobar td entendre (Üöm primieirmHen »aber il B. d. Yent. 01 in C).

i) Belsple]« ïtofflir: Dm PoMeMlv der L ptn. tg. niMe. folft Mlmm

•ubsUntiv. im R. Alex. 311. Tlf). Cobl. esp. 28, 15. Knim. 25.Î. 31. 254,.'». G. Riq. 78, 4. 70. ],f. €lg. 17. Nie. 1520. 1631. Serv. Lehr^-. »;(>. 415. I. p«r«. tg. fem.: Aro. CaUl. H.U. 9ä8. Bie?. 227. &.Kiq. 61, 6. ät>, 56. »l,öö. Hdneli V. Fob. 1I.W. 996. Tod Bob. 6ft, 1. -»I. ^n. pl. mase.: Hw.ltod 70,16. Ung. BJO. 78, 36.- 11. pers. sg. masc; Alex. 315. Mar.lied. r,5, ;U. 70, 10. —-III. per? sp. rriisc: Alex. 184. 797. CoM f-y». 39, 11. Euim. 242, I. /47, 23. G. Riq. 61, 15. 6«, 4. 14. 24. 72, 279. ÖÜ, .J4. 82, 10. P.M.E. Öl, 22. *-1IL part. flg. fBm.: Br«?. 996.'— III. peiw. pl. naioM Alex. 679. P.lf.B. 82, 26. Das PossesaÌT der Pluralität: I. per», uost«: O.Riq. 79,84. P.Cap,* 9, 2i<». II. pers. masr.r vostre. Verf. ll.Vid. 169, 14. fem.: R.D. 78, 18. Für Nacbstelluug des adj. Wouomens im Vexse sdieiut nur der uuter gelehrtem BlnflotM «DtttendMo P». 108. «Inen Bdag bl«Uii, to 78, 9: £o« /Ib «la tu ajon grau dolor, «îii fnaue Wiedergabe der Vorlage „flaot nati ejae während 72, 15 a. 7 2, IM fT. regclmässigf StoUttOg zoigMi. AoMerdoiD nodh Mic 163: )o maotel eleu caj per uuur.

dcu-dcbct, btu-bibtt reimeu uur mit ein&nder, et. 8Ub«ft p. 67*

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8 Die verse liicdciu'n rein ortliogra])lusc]icn 8el»reil)ai lt'ii der Hss. (ijeu, hieu), welclic tlieilweise in die kritischen Aus- gaben aiiigeDomiDeu sind, kommen tiir uns niclit in Betracht.

§. 9. Über die Verwendung dcö èu und ìèu in einzolnon Denkmälern: Á.G. U, > führen m an, nach den Leys 11, -12 ist dfta triphthongischc mu das Gewöhnlichere. Boeth. bietet tiiir eu: 43. 75. 78. 82. DetgL Jokevg. Chr. 9, 19. 22. U H. [in dem einzigen ieu Chr. 14,28. iat wie die Còllatíon des Herrn Prot*. Stengel ergibt, i unterpanktirt ] Agn. hat bis auf V. 79 u. 514, im \V^ir beiden Ausnahmen bestätigt Monaci's Fac- simile, Tav. '2 und G.] T>cr Schreiber der Flameiic» braucht beide Fornun proraiskue.

§. 10. Das Fronomen brancÎKMi, wie obiçe Kcihe zeigt, nvi Vorliebe die späten gr istHchen und didaktischen Dichter im Jioim Agn., welche sonst den beliebten - /fjíí-Biu<luugen nicht abhuld i&t, hat nur einen Beleg; dazu kommt vielleicht noch der verderbte Vers !*.'(>.

§. Ii. Bartsch geht in der Kecension des A.Pa. ed. Canello. ZFRP. VII. 582. meiner Meinonf nach su weit, wenn er bei Lied 3,35 ,61 qu'eu jaü m'emtHe ana der Lesart CE qu'en, welches ab tfu'eu an lesen ist, den Beweis zieht, dass die Vor- lage von eiif nieht ieu schrieb; weshalb jene filtere Form für A.Da. durchzufuhren sei, auch wo die Hss. ieu haben." Nun findet sich aber öfter ieu in CE, so: 5, 40.7,51. in C allein í^, 21 . in CR 7, 25 während die anderen Hss. eu bieten. Auch (Heus fiir dcus zeigt CIO, 17. 11,47 sieu tiir 6'eu, somit lässt sicii kein siclu'rer Sehluss aul die Vorlage ziehen; höchstens der, d&6á ihr Schreiber beide Formen in Auwendung brachte. Kritische ^eherung der dnen Tor der anderen wird sich ftr solche Fslle ftberhanpt nieht ersielen lassen.

§. 12. Der wdiente Forsoher verfthrt aber in der Text- constmirnng der ältesten Trobadors Ar die Chr. nach seinem Prinxip conséquent, fiberall setzt er die älteren eu ein, z. B.: Marbbr. 1. Chr. 51, 3. B.d.Teiit 12. Chr. 59« 12. 20 n. iL Cercalm. 8. 48, 34.

§. 13. Im Waldensisehen entspricht todem pruv. Triphthoug 'ieu\ daher lautet die Nominativform der I. sg. io (yo) ct. Diez I. 109-^110. Grützmacher Arcii. 16, 369 ff. Reimbelege fehlen in dem von ApfeUtedt Zi' KP. IV. 330 ff. und Archiv 62, 273 Abgedruckten. Im Versinnern : Nobl. leyc. 402. Nov. Serm» 15. Lo payre eteni. 16. 80.

§. 14. Das Gascoenische weist ebenfiüls io anf: Deeoort des Bbt d. Vaq* Oobla 5 (auch bei Lnchaire). Daana, yo nie

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reut a im. In den Urkunden: Acic 1 A ich, aas 1256. 1257. and 1258. Monis (üaate Garonne) 1236. Oasteijaloux (Lot et Garonne) 1270. Maaboorg (HautM Pyrénées) 1257. larbes» (ib.) 1256.

II. Person: tu. & 15. Die ReimlUte der Flnm. -u p. 84 bietet keinen Fidl. Der AominaUv findet sich jedoch: Brev. 28217. 28472. Enim. 228,88.228, L 267,13. 21. Nie. 2736. Noblley. (cf. OUiqmis) 8dD. 209f 20. Die Lyrik vermeidet iu im Reime.

§. 16. ISnr einmal belebt ist fy Ps. 74^4.: Car ty iest rey moti smu.y wfthrend sonst der Text in bietet. Diese Schrei- bung wird den dialektischen Eigenthümlichkciten des Textes (cf. auelî 'iau suitt -im in diau8l2j l.ff. siaus-dms 73,2) za- zurechnuu sein. Man vergl. dazu die schlechte Form tmey íiir mieUf Tod Rob. 54, 16: Lo miey ^ayre»

HL Person, a) MascoIiiiDm.

S* 17. Dem Toraagswebe Ivriscben Charakter dei* provcnz. Dtobtane entsprechend, findet das Subjectspronomen der 3. pers.

mase. sdtncre Anwendung, da der L pers. masc. die 2. oder .3. pcrs. des Feminin gegenüber steht, darch welche aoi' die 'dompna' oder ^amors' hingewiesen wird.

§.18. Die Formen siiul rl und daneben moniHirtcs eU(elh). Das Pronomen or8('lirliit gebuiulcu: Ënim. 261,8. Nie. 439. P.Card.* B.D. 140,3b. Koss. P: 2711. 5124. 0: 3373. 5876 (als i7). Siehe K. Müller a. a. 0. Iu der Eeimreiiie 'él Sichert p. 3Ô. tritt der Nominativ nicht auf.

§.19. Zur Erklärung der 2 Formen: Arsène Darmcatctcr geht in einer jüngst veröffentlichten Untersuchung: „Le démon- stratif 2Ü0 et le relatif Qtd en Roman" (in den Mäanges Renier, Paris 1888) Ton einer Bednilnssung des üle darch yui aus and setat eine vglat Form iUi auf romanischem Boden an. Nur eine solche konnte fa. ü und ital. cgU (durch clli hindnroh) er- geben. Das Prov., welchem 2 Formen für den Nominativ^ der pers. masc. zu. Grebote stehe», entlehnte sein elk gleichfalls dem iVi. während dem d das alte illc zu Grunde lie^t. Der von Nruiiiann ZFRP. VIII. 2nO— 1)3 vorgeschlagencu n(3uen Er- klär uag mi Heist der interessanten aber problematischeu Theorie des syntaktischen Hiates stimmt er nicht bei, da sie das fa. ü licht ToUstttndig an rechtfertigen vermöchte.

20. Die seltenen und gerade in Bezag anf da« Ui nnge- mom provens, Reime gestatten uns nichts das e{ vor der

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muni Hirten Form der analoge Entwiekelnnr^cn b^im Demon* strativam celli, aquelh u. s. f. zur Seite stehen, zu sichern.

§. 21. Die A.Or. 9,3 geben el i. iZ/e, dasselbe Ipìiren die Leys II. 266. Boetb. hat ei iW). G5. 70 »j. Joh.evg. weist ei aui : Chr. 10, 26. 11,31. 12, 22 u. flf., legt aber *ui-leich ein Zeug- nis von dem frühzeitigen Auftreten der ^louilln ung im Liniou- flbÌBcheQ ab: dl 10, lö. 14, 29 u. 8. w. (ebenso cell 9, 25. 14, 14 aîue/nO,17.12,10).

§. 22. Die waldensiBchea Denkmftier bedienen aîçh des e£. Ortttzmacher Árch. 16,380,

§. 23. In den ga^coguiaofaen ürlLonden zeigt nofa ein Schwanken zwischen mehreren Formen:

§.24. 1) selten gibt el die 3. pers. wieder: Acte de Bigortni (Hautes Pyrénées) Ende des 12. Jabrh.— Or^ez (Baases F^dnöes)

1246. Die Erhaltung des eü, aquel ist ein Zeichen von Alter- thümlichkeit, iiir wdohe gerade die Dialekte der Pyrenäen

öfter Beweise liefern.

§. 1*5. Jünger ist 2) ed: Bagnères 1251. 1261. Auch 1260. Bigorre, Bayonne, Livre d'Or, desgl. Basses Pyrénées: Sauveterre 1253. Casteljalou, 1256. 1270. Oioron 1290. Landes 1268. (Das DenionstraLivum gcbliesst sich dem Personale an : aqucI, Bagii. de Bigorre 1251.) d: Bordeaux Ì2b6. {a^^uetf Pays de 6oule 1202. aquedz Bahn. d. Big. 1260.)

§.26. 'ò) ey, eig Basses Pyrénées : Bayonne 1247. P.Meyer »Ober die Sprache der Plainte du vicomte de Sonic contre Simon de Laoeater« Rom. 1876. 369 hftlt § Mr älter ala da fi ans casteiUum, iUnim an eaäeg} cy wurde. Beide, g und d, f^ehOren jedoch einer Gegend an« Liuchaire erkennt umgekehrt m ed das Ursprünglichere, da es regelmässig in den Texten des 12. u. 13. Jabrh. auftritt. Für einen Nominativ ßg gelang es mir nicht, Belege in den Urkunden 2U finden.

ni. Person.

« b)Femininam.

§. 27. Von einer Einwirkung des Relativs auf das Femini- nom des DemonatratÎTS kann keine Bede aein, weil gui aeine

1) V. 49 eu: eu h chattia ; woiq man die Zatammeoiithung der prAepos. €9i vnd dtr «onjunctlon e (et) -f- h, &rtk. maif. im Juh.evff. vctgleicheo ktnii; ni to, sonst rl prlbt hier eu. 10, 13 eu «ffi Jean. 12. '22. i i. " i i5, i. ru mm num (daoebeo e( num 9, 7. 1^,2,), il, 20 eu meu paer. Uiva^ihe Krscheiauog find« ich in der gaKognltehtii Ütknsd« Aiieli. IfdS: mi»;«» 10/ wiidrow ml per ftai « jMr t9r cmoidB en FtÊptrUoM t mi UftMá (as ttrrmiAem)*

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u

Feminin-Flexlon im Vulgärlatein verloren hatte. lUa ist da- her in den romanisohen Sprachen seiner oatlirlichen £ntwiek- long gefolgt.

28. Ihm entspricht im Provenz, lautlich ela; die Neben- form pUia stammt nach Dartnesteter a. a. 0. vom Masc. eih ab. <^ Reimbelege tuhltn tiir diesen Nominativ gänzlich. Die

A. Gr. 81,27 und die Loya II, 2l(> fiihiun ella aui) weiches schon für Boeth. 119. î74 u. Ü. zu konstatiren ist.

§ 20. Daneben ist die Verkür/ung tdh, gewühuliuh ilh, U wlïr bciicbL. Wie oder wanun die Sprache zu dieser ein- 8ilbi|^eii Form gelanerte, untersucht der genannte Gelehrte nicht.

Sie erachdiit im Keime: Emm. 221, 18: peräh^ sb. ul o. 6g. u.

B. Catvo 3.

§. Agn. weist im Versinnern 2 mal UH auf; y.674 moss

jedoch Verscideifung mit folgendem es eintreten, dagegen ist

iÜi als zweisilbig V. 11. Ó7 durch das Metrum gesichert. Diese auffallende Form fasst Bartsch^ und wohl mit Recht^ wie die Nebenform des Artikels Frm. '?' zu la auf.

§.31. Im WaldcTisîHchen ist dieses Uli eine gern gebrauchte Form. Doch .>ind die Beispiele welche Grützmacher Arcii. 16, 060 gibt und Uaynouard's Text, Chx. II. 73 Ô'. nicht immer un- verdächtig; durch A^iel.-iedt's Abdruck a. a. 0. erhellt, dam in vielen Fällen die -i gar nicht der Hs. angeliören.

§. 32. Die verschiedene Silbenzahl von dfa und ilh bieieu dem Dichter ein becjucmeö Auäkuiiluimittel, je nach Bedari iur sein Metram die ein- oder zweisilbige Form einzufUhreu. An der Hand von Pleines' Ennittiungeu ftber Hiat und Elision sind wir in der Lage, «2to gtgen ilh va sichern. Wenn aus der Fülle der Belege hervorgeht dass B.d.!B. Elision des am vor folgendem Vokal eintreten Ulss^ so werden wir entschieden Lied 10, 17 (ju'ella sap . . . einem que 0i bevorzageni desgl. 10,45. M.d M. 14,4.

i^. 33. Ebenso wird P. Rog. 1, 31 Quar s'elha . m fai laidura mit Inclination, da kein b<^sondcrcr Nachdruck anf dem Objocts- pronomen liegt, berechtigter «ein als „quar s'ük me Jai.'' Der- selbe Fall liegt vor A.Da. 1,17. Qu'elaMs enrolpa Uk il,22.

Weitere Beispiele werden »ich aus Hcugcsbach, aluclination* 260 u. 367 ergeben.

§. 34. Anderseits eriordert dci' metrisch bedingte Hiat B.d.R 39,4 pois eüa 0 voHa die Mnaetzong des eUa,

35. Aus dem ObU^uuii des Singulars ist in den Nomi» natÌT eingedrungen: leis und jünger Ueis* Mahn, Gr. begnügt

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I

sich iiücli mit der alten Etymologie aus illae-ipaum. Tobler'a Ableitung; ZFRP. III. 159^ aus iliuece einer Weiterbildung des

fewitB vorkommenden Datm iUae wie istae, ist ihm anbckaniit. 'ür prov. Idt Um (ohne s) wfirde einfaches ütaee spreeheii. Â. Thomas hatte dagegen, Rom.XII. 332, eine neue Theorie aufgestallt. Er wollte eine Verbindung des alten fem. Dativs t/Zoe+secon- därem Dativ d (von is) annehmen (illae-ei, iHaei, iVciJ. Die iorm erhielt er aus dem Genetiv illaeius ìUeíns^ dem Scitenstiick vom Genetiv masc. lUiuti. Wälirend, wie wir selien werden, Thomas's Kikiarung des obl. masc. Uli eine UDgliickliche jet, iUri' mau seiner hier kurz äkizzirteu Ansieht über lei, liei(sj uubedenklioh snsthnmen.

§. 36. Die A.Gr, kennen diese Form weder &U Nominativ noch als Obliqaus. Die Leys dagegen geben niheren Anf- flchltts« II 224: Item havem iicy o lieys. lieys es toetemps del feoünin e no ha plural, e den hom dire en lo nomînati? sìognlar Ueys ab 8 et en los antres cazas Hey o Heys* qmur loncs lUitges o reqoier cnpero miels es dig en los oblic£ Heys can voeals se sec e caa Gousonaus se sec.

§. 37. Während nìlerdînga im Verse iei<, lieis immor in nominalivischer Geltung mit -S erscheint, zeigt der einzige Keim- beleg, der zu finden war: iei. Dieser Fall tìudet sich bei lîeni. Marti 1. Das Gedicht ist ieiiler nur in einer 11.^. E, M. G. aiil erhalten : ^Louc ea lei Fis d'amor segura Cui m uuLrei. Und zwar haben wir, wie sehen aus milrei hervorgeht, hier eine eatrett Reihe vor uns. Bei K. Meyer fehlt der äelcg. Ober das unberechtigte Auftreten des leis in solohen fiÜndangen wird beim ObliqitaB eingehender die Rede sein.

§.88. Man wird diesen Nominativ ohne s als Ausnahme betrachten und im Allgemeinen dem I. Theil der Forderung

der Toulonpnncr beipflichten dürfen. Wie weit infîePTîi die Kegel betrerts des obli(juen Iri und ieis zu reohti'ertigeu ifity wird sich bei Betraciitung dieser zeigen.

§.39. Die Belegstellen ^ür / w als Subject ini Verse: P. Vid. 1 6, 44. Que leis qu'a valor compiida m'a mes eu bou esiieransa. ib. 21, 47. 40. 28. Für diese Fälle bieten sich keine Vari- anten, ebensowenig tur P. de Mars. 1,59: Tan cum fai roza plag belb vezer Fai plus bei vezer lieis qui poila. Alm. d. Bei. 13. M.G.895, ist nur von C überliefert: Gar Ueys quem pot garìr nom planh. - Alb. d. Sest 12. M.G. IH 0: Car U^yt en eoi ai major esperansa Ko ml vol far de mo maHiag esmenda, wolür M, M.G. Tftô ciUi, A, Arch. 33, 44;'), cella, en cui auf- weisen, " (jluir.loEosö. M. W.m i u. M.G. ôï6 nach R:

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leu non die ges que ma <lona ergnclh aya Ans tcm que lieis m'aya per ergulliOö. iVirol «,>u eu nii non a mais podor. Lieys qu'a||iai' solia; aber V, Arch. 3fi. 434: cilh. Sordcl Üb, rmr in C, R er- halten, M.G. 1280 u. 12.01: Qu'en tau bei plazer m'enansa ^b ân joy Lieys cui asor.

§. 40. C scheint diese Form vor anderen Hss. zu begün- BÜffeii. XMfe hat| wie ans den Belegen erhellt, demonstrative Bedentaog und wflrde mit eUh, nicht aber Im oder eto 1re^- tanidit werden kennen.

§. 41. Das direkte Zen'gniss der Leys verbietet uns, die aageföhrten spärlichen und und unsicheren Beispiele zu be- zweifeln. Die ältesten, sowie die jüngsten geistlich-didaktischen I>ptikniäler kennen den Nominatíy nichts er mag daher nur der späteren Lyrik eigen sein.

B> Die oUi^ven Caans dea Singular. 1) Die Formen der 3 correspondirenden» sowohl abaolnt wie oonjnnktÎTisob gebrauchten Peraonen: ms, ie, se n. w.

§i Da die Pronomina im Rmme stets betonte sein müssen, so gebe ich von folgender Einteilung derselben aus: a) Das Pronomen steht rein absolut bei Praepositionen. b) In Verbin- dung mit dem Verbnm ersetat es den betreffniden abhängigen Casus.

Die Formen auf -e: §. 43. Hofmci tf r, B. de Vent. 11 . Klein, M. d. M. n.') (zu Ge- dicht 12,B0k K.Meyer 39. Uamisc^ äieberty Flam. 2^. geben die Reimreihen.

44. IloUneibter hat allerdin^^b schon m Annioikimgen einen grossen Thoil der Reimketten filr die c-, ei- und, Formen der Pronomina gegeben, doch iehlie bei ilun die syntactische Bedeutung derselben. Zugleich soll hier durch Herbeisiehnng epischer, geistlicher und didaktisoher Werke grössere Voll- sttndi^eit eraielt werden.

I. Pc rso n: ine.

45. a) me, pr. m. a/js. Ad. lo Negre 2. Aim. de Bei. 4. 18. Aim. de Peg. 22. 40. 41. Alex. 25. 6i)2. Am. d. Esc. (B.L.) 142, 33. Arn.d. Mar. (Brief M W. I. 174 bis) Ber. d. T'alas. 4. 7. 8. B. d Vent. 3. 10. 17.2;). 36.41.42. B.taiv. 10. ßrev. KU. 22ü. 80U8. 1402y. 14U57. 1642Ö. 23362. 26311. Gaden. 7. 10. D.dePrad. 18. £1. d. Barj. El. Cair. 13. Bnim. 268, 2. Ens. d. Esc. 108, 86. Ens.d. G. 116, 18. 26. FliB. 1126. 1217. 208a 2062. 3814. 4810. 6672.7484.7208. Fdg. d. Mais. 2.8.14. 19 (bis) O.FUd2.58. Gaue d. Pole. 14. O.Fol«. 68. Oui

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d'Üis. 1.17. G. Adern, ô. 9. Guii'. d. lîorn. 9. 42. 48. 62. 80. Guir. lo Ros 15. Cr. Ri(i. 77, n. 78. 2. 88,8. 3Ü. Jaufre 250, 29. J Esteve 10. Jord. Bou. 1. Ur. Cití. 17. Luü. Ròm. 368. M. d. M. 12, ?0. P. d'Alv. 22. P.Brem. 7. P. Gard. 18. P. Rog. 2, 16. 4, 17. 5, 42. P. Vid. 7, 15. 94. 87, 8. 40, 48. Perdig. 14. P. Cap. 11, 19. 12, 48. 21, 18.84. P. del*. Otfd.l.PB.71,27.72,8.74,8.5. aOord. 12. Rbtd.Vaq*12. B.Vid* Vf. 165, 23. Sord. 1. V d. St. Cyr. 34. (?^\) 40. me, pr. fem. ábs. Âim.d.Peg.2d. Alb.cL Sest 10. CasteUoza 1. 8. fintm. 287, 86. Flun* 6108. 6816.

4n. h) Das Pronomen tritt bei einem Verl) auf: nie er- setzt ( iueu tonlosen Dativ: et) Dat. inasc.: Bern. Marti 1. Brev, 11681.26564. Jord Bon. 1 K Jos. 279. G. P. d. Mars. 8, 29. Peirol27. R.Vid.Castiag. H.L. 33. oU. 3:i,öO. (i) Dat. fem.: Arn.d. Carc. 263, 31. Brev. 20741. .J autre. 25Ö, 23.

§.47. Die absolute Form steht siaii eines Accusativ. a) acc. maac.: Aim. d. Peg. 37. 46. 50. Am. d.Esc. (B.L.) 149, 59. Am- d. Mar. (M.W. 1. 177) B.d.yeiit 4. 82. 86. BreT.9264. 9826. 19288. 20628. 26227.2623&25289. 26171. Â.B. (ed.Stengel) 114. Flam. 3857. 6487» G.Faid.61. Gmr. d.Bom. 19. 84. P.Card.H.l8. P.Vid. 7, 15.40,47. P. Gap. 9,31.12, 16. 16, 8. R. Jord. 12. Zoes. 5, 47. ß) aoo. fem : Castelloza 2.

§.48. me im Versinnem: Boeth. hat nur Formen: wie abs. 130. 7ne, conj. acc. Î9."ì. 197 (bis). Joh.evg:. rbonfalls: fne abä. 9, 23. 11>4, conj. dat. m. 9,18. 21. me conj. aco. 9,32. 10, 7. u. 8. f.

§. 49. Die waldensiiichu Bibel verwendet nach Grützmacher (Jahrb. IV, 381) die -e Pronomina beim Verbura, die auf -i bei

Prac|)08Ìti()nen.

§. 50, Entöuhieden werden die -i Formen in den gascog- nischen Texten bevorzugt. Me fehlt gänzlich als pron. abs.; einen Dativ belegt Âncb 1258.

§. 51. Das angelehnte Pronomen wird mit zur Bildang dea Roimea verwandt >). G.Riq. 81,160. 8o dig en dreg del mien Senhor et entenda.m : dam 1. pers. i O. d. Montag 3. (Baj. IV. 212) Com de Tolza, on plus es prim E ncz, voa dí^ de prêts al dm £ vaelh qn'aiB8Ìjn*J>on dlena samor.

II. Person: te,

yi2. a) te pron. m. abst (Die Reimkotten sind dieaelben me% B.d.y6nt48. Brev. 11171. 11210. 11224. 11840.

11 Den «ngttlcfbitfn FaIU Trennung dai «ngvUbntfo ?ronom«nc darrb útn Reim bfnprlcht Rartorh (B.D.) ni A5, 89 and O.Rl4i.Arrh. 16, .^7.

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11682. 14347. 14461. 14609. 14746. 16424. 19026. 26312. P6727. ÄB. (ed. Stengel) 115.225. K.Jes. 279, 7. Nie. 1969. P.d'Alv. 22. Sen. 193, 37.196,26. 211,6. Zorz. 5,58. te, pron. f. abs. B. d. Veat. 86. Bror. 18196. 18814. 14398. 21187. 21256. G.Folq. 34. J. Est. 10. 18.8.fimid.58.

§• &S. b) Das Pronomen ersclieiiit bei einem Verb, u steht fllr einen tontoien Dnt maae. Ena. d. G. 115, 86.

§. 54. o) U findet sieb fUr einen acc. m.: Brer. 14148. 14859. 14519. 19289. 88858. 88475. Ens. d.G. 11 6, 86. P. Bog. 4,84. Aaoc. fem.: U.d.St Qyr.84

§. 55. Im Vene ist bei Boetb. die II. Person nicht nachzu- weisen. Joh.e¥g. bat ie abs. m. 11,3. als conj. dat. m. 11, ö.

§. 56. Im Waldenslschcii beobacbtet man f&r ie und Uf se und 9% denselben Untersobied wie fiir me und mi.

III. Person: se.

§. 57. a) SP pron. m. abs. Aim. d. Peg. 40. Alb. d. Sest. 15. Alex 48. B d. Veut. 32. B. d. B. 10,45. 21,44. B.Carb. 11. Blacatz9. Cob. esp. 11, 23. 30, 9. Doctr. 13ü. Flam. 1 li)6. 1644.2604. 3975. 4599. F. de Mars. 8. G. Ädern. 8. 6. Folq. 69. Gni. d'Uis. 1. G. d. St Bid. 4. a. Riq. 1 2, 24. 84. J. Est. 6. 9. 10. Nie. 1671. P. Gard. 11. 58. P. Bog. 8, 84. Psind. 81. Perdig. 3. P. Gap. 1 8, 84. 81, 17. Ben. 178, 16. 195, 20. 196, 12. 86 pron. f. abs. Aim. de. Peg. 22. 24. 37. 46. B. d. Vent. 36. (8x) Brcv. 12241.23555. Castell. 1. Flam. 69. 2531. 7522. Folq. d. Mars. 14. G. Faid. 2. 58. (i. Adern. 6. Guir. de Bom. 81. (bis) Gni. d. Sali;?. 4. Gutr. lo. Kos. 5. P. Card. 39. P. Vi. 87, 23. Peirol. 12. ücd. St. Cyr. :ì4.

§. 06. b> st altì betontes Pronomen beim Verb. Ein Fall, tn dem es den Dativ ersetzt, nicht belegt. Für den Accusaliv ; a) se pron. m. Aim. d. Peg. 52. B. d. Veut. 43. Brev. yU3. 9263. 80708. Gaden. 10. Jord.Bon.1. Lim. Born. 876. P.Card. 11. 18. Sen. 195, 5. ß) se pron. f. Gut d*Uis. 15. P. Oaid. 11. Peirol. 87.

§.69. Im Joh.evg. abs. m. 10,32. 16,25.21. n. s. w.

Die Fonnen der 3 Personen auf -ei

§. 60. Dieselben werden von den Ä.G., den Leye n. Diez

Gr. II. 99. nicht aiigcfiihi-t. Mahn erwähnt wn zwar §. 115 unter den Diphthongen, sieht nb r §.446 von einer Aut'zftUlang desselben unter den Pronomimbus ab.

«

1) Im AltltelÌeDÌaeban sind die -ei Fdriiiti itltHi; lo flo4w •!• stell lo 4a Britftn des Fra Goittone L«tt. non fer virtu di mH. In wH db'all« pmÊtun mi mM. Dlrirb'» Altiltl. LMeborii bot gu ìuAoê BdH«.

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61. Von den Reimreihon hat es nicht die der Plana. Sieb. .32. Diqjciiigen K. Meyer's 42 \nià liariiiacU :ilO; Hof- meister 1 1 . iuhreii einige -ei PronomÌiia aui.

L*Person.

62. a) mä, pron. in. ab«. Aim. d. Bei 7. Aim. d. Sailal. 8. Arn. d. Mar. 1 1. 17. (Brief M. W. I. 154) B. d. Veot. 24. G. d. Berg t. Ö. d. a 6. Cr. d. P. 4 nach B. G. (das Gedicht nicht bei Kellen J. Est. 11. Jord. d Cof. 1. Mehr. 24. 25. P.Ro^. 3, Ross. 0: 154. fil 9. 1691. 2274.2281 ai21. 3134.3405. -^7^9. 5088. 5692.5865. P: 1674. 2478. 30Ö9. 1955. (cf. K. Muller, A^sonauzeu 36.) R. Jord. 7.

§. 63. b ) tnei, bei deni Verb. Statt eines tonlosen Dat. nmsc. Ross. 0: 4043. 5447. P: 337 U 47 1 y. Für eineu acc: Am. G. d. Mar». (B.L.) 138, 73.

Ii. Peröon.

§.64. a ) tvi, prou. m. abs. Roes. 0: 468. 1151. 4046. 5684.

P:575. ll(»0. 3374.4947.

65. ici bei dem Verb. Dat. iua«c. Roes, 0: 4643. P; 1871. Acc. maac. iioss. 0: 4tì4. P: 495U

m. PeraoD.

S. 66. a) 8», proD. m. abe. B. d. B. 81. Bern. Sic. 1. FZ. 105. a. d. P. 4. (8x)llebr. 85. Bms.0: 46«. 608. 1154. 1810. 1330. 1695. 8767.8488.7075. P: 578.731. 751. 1104. HOB. «888. 3087.6265. »», pron. fem. abs. G. d. P. 4. Joan. Est. 11. Anonym* 461, 12. (B.G.)

§. 67. b) sei bei dem Verb, nur ak ace. belegt: Boes. O: 1158*. 5441. 5866. P: 576. 5118.

Die Formcu aui ^). i?. 68. Sielir tlie Reihen Ä.O. Rîwari d. Hs. D, p. HO. ho. (»19 PH Í : t as tul. 1)21: Retenez mi. Siebert p. 57. Meyer 57. Hofmeiüter hat keine -i Bindungen. Klein, M. d. M. p. 119 (oh&e -tPronoiniiia) fiarnÌMb p. 260.

I. Person.

g. no. a) w/, pnm. m. abs.: Agn. 22. 714. Aim. <1p Pc;^. 49. 50. Alb. île Sest. 11. Am. d. Esc. I B.L.Ì 141, 24. Am. G <l. Mars. (B.L.) 133,8. Arn. d. Carr. Chr. 263, 15. 264, 41. Bern. d. lioiui. t. B. d. B. 17,32. Blac.ö. Brev. 20816. 21827. KLd.Barj. 12. Eus.d. Esc. 102,8.

1} Auch im Altiul. treten die Formen hiiitigdr auf, eowuUl im Reime m\p IfiaoHitl» dt« Ymms; Io R: OtaM« <fl Ywoea; la é, Wimm OMOfMÌ, Ar^h. Glittt. II. 9Ha ff. ». B. ml abi. 9*1, f«Dj. ém. 15.

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III, 12. Folq. d.lUra. 19. G. Aug. 5. G. d. P. l, 18. G. d'Uiü. 15. G. BIq. 76f 180. 3U. 76, 217. 79, 319. 88,44. 84, 18. J.£st. 5. 7. 9. 11. J.Ra.6,7. Mcbr.86. MarJied. 71, 11. Nie 1879. 02.d.0ftd.l. P.

Brem. 20- (bis) Perdig. 14. R.Jord.2. Rich.d.Tarasc. 2. Ross. 0:6098. P: 4833. Aber für P. 4228 bat 0. 5084 vi. (Diese 4 Formeo finden pich in dem Einschiebsel von späterer Hand, fol. 87 und 88. Tirade 321 und 320.) Serv. d. Gir. 14. Sordel. 10.

§. 70. mi pr. m. abs. erscheint im Binnenreim: F. Vid. 7.40.. cf. Bartsch, Einleiig. LXVllI.

§ 71 a) pr. m. abs.: Agn. 764. 1011. Alex, 536. 949. 965. Brev. 262/4. Gai. d'Uis. 15. b) im bei Vcrbum. a) Dativ masc. Ballad. 3, 8. Enim. 267, 18. Ens.d.G. 1 14,26. Flani 4508 4875 5738. Tnr. Mai. l. ^) Dat. fem. Aga. 1400. Enim. 22o, 27. 242, 17. Flam. 6784. c) mi eraetst einen Accus, o) nd masc. Aim. de Peg. 7. 24. 45. Alex. 813. Bre?. 29166. Flun.1166. G.Riq.84,60, J.Eet9. P.d.]fan. 1,7* Perdig. 14. Bicli. d. Tnr. 8. Tvr.HiLl. /Qmt fem. Flam. 4U1. 6143.

§. 72. P. de Mars, l, 41. hat mi im gebrochnen Reim: mi A (me abétji eorkna. cf. Bartsohi Jahrb. 1. 194*). Die Leye er- wähnen diese Art des Keimee nicht.

73. Im Boeth. u. Job. evg. fehlen sämmtlicke -/ Formen.

§. 74. Im GascognischcTi erscheint als pron. abs. Monts. 1235. 1236. Casteljaloux 1270. Tarbes 128Ô. Einige Texte haben «im.' Langen 1276b Bordeaux

§. 75. Die Leys II 218. lassen rwar mi n. « als oblique Casus neben ffie u. se zu, verwerfen aber Avn (ìebraiieii des ab- soluten U, Die A.G. berücksichtigen diese Formen gar nicht.

IL Person.

§.70. a) U pr. m. abs. Nie. 1266. 1380.

§. 77. b) Ü pr. bei dem Verb. Zur Ersetzung eines Dativs: a) U mneo. Emm. 246, 16. Flam. 4378. Es steht för eben ton- losen AocasatÌT Hase.: Alex. 454. ])iftt91. Ekiim.363, 11.

g. 78. Die IL Person wird von den Lankern nicht snr Reimbildung yerwandt. Die seltene Form gibt an weiterer Be- sprechung keinen Anlass. Zahlreichere Belege finden stob iìlr die :

III. Person.

g. 79. a) 8i pr. m. abs.: Alex. 664. Am. d. Carc 263^ 37. Am.

1) Cbabaotn fibt noch einige wetlic» B«tiplfllt, in d«a Notes Critlqaw, itorm dei Lgs. Born. VII, 73 Ann. 1,

8

G.d.Mar . li.L, 135, 20. Brev. 5731. 7019. 7028. 7229. 8714. 10453. 115^2 12804.1S047. 19629.22382.20523. 31724. Ens. d Esc. 1 1 1, 1 1. 113,11. G.Folq.220. G Riq. 75, 64. 320. 79, 460. 84, 68(>. J.Ru.6,4. 28. J.]SBt 7. K.JeB. t82, 17. 88. P. 1 ICan. 8, 48. P.Dor. (Ray. m, 811.) Ü. d. Mttti^L U-^si pr. f. aba.: Âim. d. Peg. 45. Ani.0. d. Mar8.(B.L.) 139,35. Brev. 12439. 18527. ELd.B«ij. 18.Eiiim.S82,86. Flam. 4019. Gavaad. 6 G l oUi. 220. Lan. Bom. 400.

§.80. b) si beim Verbum: dat. m. Flam. 6914. si a) acc. m. Am. d. Esc (B.L.) 148,19. G.Foiq.280. aoc f . £iiim.243,5. flam. 2126. 2526.

§. 81. In den gascognisclien Urkunden ist si, pr. abs. sehr beliebt. Auch. 1259. 1280. Monts. 1179. T.ézat. 1189. Bordòres 1252. Bigorre 1260. Soole 1262. sin: Caüte^aioox 1266 a. 1270(vor Vokal).

Zusammenfassende Betrachtung der Formen.

§• 82. Folgende Texte bieten das Pronomen nur in der *0 Reihe: Ausser den ältesten Stücken Boeth. u. Johevg^ Bern. Marti., B. ri. VoTit., B. Calv. Gaden., Oobl. csp , Daud. d. Fradas, Doctr., E. Uairei., G. Faid., G. Ademar., G. d. St. Did., Guir. d. Born., Guir. lo Hos., Jord. Bon., LiV. Cig., M. d. M., P. d'Alv., Peirol., P. CaD., Ts. lüd, l\ de la Gaid., Rbt.d. Va<i., ii. Vid. (Vf. u. Castiag.), Sen., U. d. St. Cyr., Zorz.

§. 83. Von dicäeu